Nachhaltige Informationsgesellschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
Unternehmen, Haushalte, Politik & Verwaltung
In drei parallelen Arbeitskreisen näherten sich die Teilnehmer den Herausforderungen und Chancen der Informationsgesellschaft aus verschiedenen Perspektiven:
Innovative Unternehmensstrategien im IT-Business
Bislang sind ökologische Entlastungen durch die Nutzung von Internet und e-Business in der Regel unbewusste Nebeneffekte von Geschäftsabläufen, die der Sicherung oder Erschließung von Märkten dienen. Hier liegen noch große Optimierungspotentiale und Gestaltungsmöglichkeiten für zukunftsorientierte Unternehmen, insbesondere in den Bereichen E-Support für ein Sustainability Reporting und E-Procurement für eine umweltschonende Beschaffung.
Digitale Haushalte und Nachhaltiger Konsum
In Privathaushalten und den dazugehörigen Wohnungen konzentrieren sich diverse Konsummuster, Wohnformen und Werthaltungen. "Leben und Wohnen neu" ist ein Querschnittsprodukt, das extrem komplexen Anforderungen entsprechen muss. Neben dem technologischen Wandel gibt es aber noch soziodemografische Determinanten für die nachhaltige Entwicklung von Haushalten und Konsumformen: Der Trend zu Single-Haushalten, die Überalterung der Gesellschaft oder neue Formen des Zusammenlebens, die uns in Zukunft eine pluralisierte Gesellschaft verheißen.
Impulse aus Politik und Verwaltung
Bisher wurde die konkrete Ausbildung der Informationsgesellschaft in zentralen Bereichen dem Spiel der freien Märkte überlassen. Das Zusammenführen von "Nachhaltiger Entwicklung" und "Informationsgesellschaft" verlangt aber klare politische Positionierungen auf Ebene der Regionen, Staaten und auch in Form internationaler Zusammenarbeit. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der Rolle "des Staates" als Gestalter und politischer Wegbereiter neuer Rahmenbedingungen und dem Staat bzw. der öffentlichen Hand als wichtigen Anbieter und Konsumenten von IT-Diensten und -Produkten.
In den Gruppen wurden unterschiedliche Zugänge und Aspekte des Themas diskutiert, zu einer ersten Problemanalyse und Handlungsempfehlungen zusammengefasst und dem Plenum präsentiert.
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