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Impulse aus Politik und Verwaltung
Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Arbeitskreis 3:
Reglementierungsbedarf für "free access to information"
Potenziale:
- sozialer und ökologischer Ausgleich zur Informationsökonomie
- Schaffung einer gesetzlichen Informationspflicht
- einheitliche Informationspolitik in den Verwaltungseinheiten
- Staat greift ein "wo Gefahr in Verzug" z.B. Elektro-Schrott-VO
- Internet-Zugang für Behinderte schaffen
Hemmnisse:
- Marktmechanismen garantieren keine offene Informationspolitik
- fehlende Abstimmung zwischen verschiedenen Regulierungsbereichen
- tradierte Verwaltungsstrukturen behindert modernes Informationsmanagement
- Lobbys verhindern transparente Informationspolitik
- keine einheitlichen Standards zwischen Ministerien und ihren Informationsstrategien
- mangelnde Transparenz von Verwaltungsabläufen
- Rechtsauthentizität im Netz ist nicht gegeben
Schritte:
- einheitliche Informationspolitik
- Bündelung der Aufgaben in der IKT-Stabstelle des Bundes
- Klärung: was ist das Mindestmaß an Information?
- Anpassung der Gesetzgebung an neue Technologien (Terminologie, Strategien) ohne dass es zu "Überreglementierung" kommt
Der Staat als Musterschüler
Potenziale:
- Informationsvermittlung durch Übersetzungsarbeit
- Abbau von Informationsasymetrien im öffentlichen Raum
- Information sollte stärker transnational werden als Basis einer effizienten Kooperation
Hemmnisse:
- Wer ist eigentlich der Kunde der Information? Bürger?
- ungefilterte Informationsfluten
- I-Gesellschaft ist global, Problemlösung national schwierig
- zuviel Aktion, zuwenig Strategie – wo soll‘s in der I-Gesellschaft eigentlich hingehen???
Schritte:
- partizipative Entwicklung von Eckpfeilern, Visionen & Strategien für eine nachhaltige Informationsgesellschaft
- vertrauensbildende Maßnahmen für Bürger, damit sie der öffentlichen Information Glauben schenken
- Bereitstellung von "Schlüsselinformationen" für eine umweltpolitische Wende
- Bereitstellung von Daten für ein Nachhaltigkeits-Monitoring
Empfehlungen für den weiteren SISA-Dialog
- SISA soll als Dach für mehrere Dialogprozesse zwischen öffentlichem und privaten Sektor weiterhin aktiv bleiben.
- Es ist notwendig, Hot Spots und konkrete Problemstellungen zu definieren, an denen SISA-Expertengruppen weiterarbeiten.
- Dafür ist es notwendig, eine bessere Strukturierung des Themas zu finden.
- SISA ist gefordert, eine gemeinsame Vision zu formulieren, die als Basis für den weiteren Dialogprozess verstanden werden kann.
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Symposium SISA 2002
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